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Deutsche wollen keine erneuerbaren Energien zum Heizen

Publiziert am: 17.2.2012 um 15:18

Während bei der Erzeugung von Strom kaum einer was gegen den Einsatz von regenerativen Energien hat, ist die Abneigung beim Heizen mit Öko-Energie deutlich spürbarer. Aber woran liegt es, dass die Deutschen ihren Strom, nicht aber ihre Wärme mithilfe erneuerbarer Energien produzieren wollen?

Bei der Erzeugung von regenerativem Strom hat man es im vergangenen Jahr geschafft, etwa 127 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid einzusparen. Doch anstatt diesen Trend auch bei der Erzeugung von Heizenergie fortzusetzen, ist hier eher eine Stagnation zu beobachten. Durchschnittlich betrug der Anteil an erneuerbaren Energien am gesamten Energiebedarf im Jahr 2011 etwa 11,9 Prozent.

Erneuerbare Energien im Wärmesektor unerwünscht
Wie aktuelle Zahlen belegen, wollen viele Deutsche ihre Heizenergie nicht mithilfe erneuerbarer Energien gewinnen. Der Anteil im Wärmesektor sank nämlich im vergangenen Jahr um bedrohliche 9,4 Prozent. Im Vergleich: Die Stromproduktion mit erneuerbaren Energien stieg im selben Zeitraum um mehr als ein Fünftel (+ 20,1 Prozent).

Öko-Heizenergie: Aber wie?
Um auch seine Heizenergie ökologisch zu produzieren bzw. eine Senkung des Verbrauchs zu erreichen, bedarf es manchmal nur einem geringen Aufwand. Besonders effektiv ist dabei die Zuhilfenahme von Wasserpumpen sowie Pelletheizungen. Auch Solarthermieanlagen können helfen, erneuerbare Energie im Bereich des Heizens zu produzieren.

Man darf also gespannt sein wie sich das Interesse an Öko-Heizenergie in Zukunft entwickeln wird. Zwar ist eine Lösung dieser Art in der Anschaffung in der Regel um einiges teuer, meist rentiert sich eine solche Investition aber schon in wenigen Jahren.

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