Mieten in Berlin steigen um 14%

Die FAZ berichtete diese Woche über eine interessante Studie des Immobilien-Marktforschungsinstituts Empirica. Demnach stiegen die Mieten nun zum ersten mal in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland überdurchschnittlich an. Da wir aus Berlin kommen, überraschte es uns nicht sehr, dass die Mieten hier laut Studie gestiegen sind, wohl aber dass Berlin mit 14% Mietpreissteigerung Spitzenreiter ist, gefolgt von Düsseldorf mit 13% und Köln mit 12%. Hier in Berlin kostet der qm derzeit im Schnitt 8,07 Euro kalt!

Gerade bei einer Neuvermietung der Wohnung ist oft festzustellen, dass die Mietpreise rapide nach oben klettern. Dazu muss man nur den neu eingezogenen Nachbarn einmal nach seinen Mietpreisen befragen und wird feststellen, dass die Differenz unter Umständen sogar bis in den dreistelligen Prozentbereich gehen kann.
Als Tipp kann man da nur ganz klar sagen: Halten Sie sich so lange wie möglich an Ihrem Mietvertrag fest und ziehen Sie nicht mehr so oft um. Früher war dies Gang und Gebe, heute rutscht man dadurch von einem teuren Mietvertrag in den nächst teureren. Planen Sie also nicht gleich den nächsten Umzug in Berlin, wenn es nicht notwendig ist. Mieterhöhungen bei einem bestehenden Mietverhältnis kommen hingegen deutlich seltener vor und fallen vor Allem geringer aus.