Mietimmobilien sind eine schlechte Geldanlage

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat eine Studie durchgeführt, laut derer sich vermietete Eigentumswohnungen nur bedingt als Geldanlage eignen. Die Vermietung würde im Vergleich zu anderen Anlageformen nur eine sehr geringe Rendite abwerfen. Nicht selten kommt es durch das Vermieten von Immobilien sogar zu Verlust. Da zukünftig die energetische Sanierung vieler älterer Gebäude ansteht, wird sich die Lage noch verschlimmern, so der Eigentümerverband Haus und Grund.

Wie bei der Studie heraus kam, liegt die Rendite jährlich bei 2,14 %. Vergleicht man die Rendite bei der Vermietung von Wohnungen mit anderen Anlageformen, dann erkennt man ein hohes Defizit. Wer in Unternehmensbeteiligungen investiert, kann eine jährliche Rendite von satten 4,42 % erwarten. Geld- und Wertpapiere bringen sogar eine Rendite von 3,68 % im Jahr ein. Vermietetes Wohneigentum schneidet also sehr schlecht ab. Noch schlechter sieht es aus, wenn man von den niedrigen Renditen weitere Kosten abzieht. In der Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wurden lediglich die Bruttorenditen ermittelt. Rechnet man davon noch Finanzierungskosten und Verbindlichkeiten ab, ist die Rendite verschwindend gering.

Der Eigentümerverband Haus und Grund erklärt zudem, dass bei etwa 15 % aller privaten Immobilienvermietungen der Vermieter Verlust macht. Bei anderen Anlagearten gibt es dagegen viel weniger Verlustgeschäfte.