Nach dem Umzug: Stolperstein Post Nachsendeantrag

Sind Sie vor Kurzem umgezogen und wundern sich, dass Briefe und Päckchen Sie nicht erreichen. Warum herrscht im Briefkasten diese gähnende Leere? Dann sollten Sie sich fragen, ob Sie nicht vielleicht etwas vergessen haben. Dass Gemeinde und Freunde über Ihren Umzug informiert sind, bedeutet noch lange nicht, dass es jeder weiß. Banken, Versandhäuser oder der Mobilfunkprovider – viele Stellen gehen davon aus, dass Sie nach wie vor unter Ihrer alten Adresse wohnhaft sind.
Der Post-Nachsendeantrag leitet Briefe sicher um
Beim Post-Nachsendeantrag ist das drin, was draufsteht. Ziehen Sie um, muss nicht überall die neue Adresse hinterlegt werden. Haben Sie einen Nachsendeantrag gestellt, übernimmt die Post an den alten Wohnort adressierte Sendungen und leitet diese einfach an die neue Adresse um. Eine einfache und schnelle Möglichkeit, sich Briefe, Pakete, Päckchen und Einschreiben an die neue Adresse liefern zu lassen – ohne selbst viel Aufhebens machen zu müssen.
Einen kleinen Haken hat der Post Nachsendeauftrag allerdings: Er gilt nicht für unbegrenzte Zeit. Bei der Deutschen Post können Sie einen Nachsendeantrag nur für sechs oder zwölf Monate stellen. Bis dahin sollte aber wirklich jeder Bescheid wissen, wo Sie wohnen. Zweiter Punkt: Der Post-Nachsendeantrag ist nicht umsonst. Stellen Sie bei der Post einen Nachsendeantrag als Privatkunde, werden bis zu 25,20 EUR (Stand: November 2010) fällig. Dafür müssen Sie sich 12 Monate um nichts kümmern.
Der optimale Zeitpunkt für den Post-Nachsendeantrag
Um ein reibungsloses Anlaufen des Nachsendeantrags gewährleisten zu können, sollten Sie ihn bereits vor dem eigentlichen Umzugstermin stellen. Empfohlen wird ein zeitlicher Abstand von mindestens fünf Werktagen, idealerweise 2 – 3 Wochen vor Ihrem Umzug. Dazu müssen Sie noch nicht einmal in die nächste Postfiliale. Inzwischen lässt sich der Post-Nachsendeantrag auch im Internet stellen. Geben Sie einfach alle Daten ein – fertig. Hier können Sie auch wählen, welche Postsendungen von dem Nachsendeantrag eingeschlossen werden. Übrigens – das Etikett auf Ihren Briefen ist Bestandteil des Prozederes und kein Versäumnis eines Postmitarbeiters.